Rezension "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" John Green Ist es den Hype wert?

»Ohne Leid würden wir nicht wissen, was Freude ist.« S.43

Autor: John Green
Erscheinungsjahr:
Verlag: dtv
ISBN: 978-3-423-62583-8
Seiten: 336
Preis:9,95€
Hazel Grace und Augustus lernen sich in einer Selbsthilfegruppe für Krebspatienten kennen. Was hier beginnt, ist eine der ergreifendsten und schönsten Liebesgeschichten der Literatur.

Endlich! Ja Leute jetzt ist der geeignete Zeitpunkt, jetzt könnt ihr applaudieren! Auch ich habe es schlussendlich doch mal geschafft "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" zu lesen!
Und heute geht es darum wie ich das Buch fand und ob ich der Meinung bin, dass dieses Buch den Hype wert ist.
Um eines direkt am Anfang zu sagen... Jep es ist den Hype tatsächlich wert, auch wenn ich tatsächlich schon das ein oder andere Buch gelesen habe, dass ich auf emotionaler Ebene noch besser fand und das mich noch mehr abgeholt hat als John Green es mit diesem Werk geschafft hat. Aber es war wirklich ein unfassbar gutes, emotionales und mich zerstörendes Buch.
Ich habe das Buch aufgeschlagen und war einfach sofort im Lesefluss gefangen. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen und habe es den ganzen Tag mit mir herum geschleppt. John Green hat es während 336 Seiten geschafft, dass ich mich absolut und unwiderruflich in Gus und Hazel verliebt habe. Die beiden sind einfach fantastische Charaktere mit so viel Willensstärke und Kraft, dass es beinahe unheimlich war. Während des Lesen und auch jetzt noch bewundere ich die beiden für ihre unfassbare Stärke!
Ohne melodramatisch klingen zu wollen, die Geschichte hat mir tausendmal das Herz gebrochen und wieder zusammengesetzt und ich saß zum Ende hin mit nassen Wangen im Bett und konnte nicht aufhören zu weinen.
Außerdem war es endlich mal ein Buch das weder zu kurz, noch zu lang war. Es war einfach perfekt und mir fällt wirklich nichts ein, was ich kritisieren könnte.
Naja außer vielleicht das Cover, aber irgendwie haben alle John Green Bücher kein so berauschendes Kleid, dass sie schmückt.


Ich bin nicht ganz sicher ob es überhaupt sinnvoll ist, auf den Inhalt des Buches einzugehen immerhin kennt es jeder, wenn nicht durch das Buch dann wenigstens durch den Film, daher fasse ich mich kurz.
Hazel hat Krebs, aber nicht die liebe Sorte Krebs die zu Besuch kommt und ein paar Tage bleibt, eher die Sorte Krebs die direkt für immer einzieht und ihre Habseligkeiten in der ganzen Wohnung verbreitet. Die uncoole Sorte eben. In einer Selbsthilfegruppe für Krebspatienten lernt sie dann Augustus kennen und gemeinsam erleben sie einige Abenteuer und ganz nebenbei stellen sie fest, dass sie mehr füreinander empfinden als bloße Freundschaft. Alles super also, wäre da nicht der nervige Mitbewohner der ihnen die Zeit stiehlt.



Ich liebe Gus und Hazel. Ich liebe ihre Geschichte. Ich liebe dieses Buch!
Nur das Cover liebe ich nun echt nicht ;D.



"Augustmarathon" Der Start ins Vergnügen, Paradies oder doch eher die Hölle?



Hello meine Lieben!
Heute... bzw. gestern... also am 2.August ist der "Augustmarathon" gestartet und in diesem Sinne zeige ich euch heute, wie meine bisher gemachten Pläne aussehen!


Eines meiner festgesetzten Ziele ist es etwa drei Bücher zu lesen!
Wäre natürlich super wenn es mehr werden würden ist ja klar, aber man muss es ja nicht gleich übertreiben!
Also zeige ich euch heute mal, welche drei Bücher es sein sollen!
Mit klick auf die jeweiligen Cover gelangt ihr auf die Seiten der Verlage, schaut also auch dort gerne mal vorbei!








Kleines Update...
In "Für immer Blue" habe ich bereits die ersten 30 Seiten gelesen, es aber dann wieder zur Seite gelegt, weil ich doch eher Lust auf etwas mit Fantasy hatte.
Gerade lese ich "Ein Kuss aus Sternenstaub" von Jessica Khoury und befinde mich da auf Seite 44. Bisher gefällt mir der Schreibstil der Autorin echt wirklich gut und ich habe mich absolut in das Setting verliebt!


Was das Schreiben betrifft sieht es dort eher weniger rosig aus, denn ich habe bisher kein einziges Wort zu Papier gebracht!
Aber da ich sowieso ein Mensch bin der am besten am Abend schreiben kann, hoffe ich, dass sich das noch sehr bald ändern wird.


Ansonsten habe ich mir ja noch zum Ziel gesetzt, drei Blogposts zu schreiben.
Allerdings kann ich dazu jetzt noch nicht besonders viel sagen, außer dass demnächst meine Rezension zu "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green online kommen wird.
Mehr ist bisher halt einfach noch nicht in Planung, wobei ich derzeitig noch darüber nachdenke einen Buch/Filmvergleich zu "Engelsnacht" zu schreiben.


Wie sieht es bei euch mit der Leseplanung aus?  

"Verliebt in Mr. Daniels" Brittainy C. Cherry | Überraschend tiefgründig und emotional!


»Jeder Mensch besitzt sein ganz eigenes Gold. Es kann alles Mögliche sein: ein Lied, ein Buch, ein Haustier, ein Mensch. Es ist etwas, das einen aus purer Freude an seiner Schönheit zum Weinen bringen kann.«  S. 73


Autor: Brittainy C. Cherry
Erscheinungsjahr: 2016
Verlag: LYX
ISBN: 978-3-8025-9918-7
Seiten: 384
Preis: 9,99€
Unsere Liebe verboten zu nennen ist einfach. Einfacher, als zu erkennen, dass wir vom ersten Moment an Seelenverwandte waren. Ich denke, wir sind beides: verbotene Seelenverwandte. Ich hatte nicht vor, mich in ihn zu verlieben, als ich nach Wisconsin kam. Ich hatte weder geplant, in Joes Bar zu stolpern, noch mich Hals über Kopf in Daniels Musik zu verlieren. Ich hatte ja keine Ahnung, dass allein seine Stimme all meine Sorgen wenigstens für einen kurzen Moment vertreiben könnte. Ich wusste nicht, dass sich so das Glück anfühlt. Unsere Liebe war mehr als nur Leidenschaft. Es ging um Familie. Um Verlust. Um das Gefühl, wieder lebendig zu sein. Unsere Liebe war verrückt und schmerzhaft. Sie bestand aus Lachen und Weinen. Sie war wie wir. Und allein deshalb werde ich es niemals bereuen, dass ich mich in meinen Lehrer Mr Daniels verliebt habe!

Als ich dieses Buch aufgeschlagen habe hatte ich keine besonders großen Erwartungen an das Buch. Ich dachte es handele sich lediglich um eine schöne Sommerlektüre für zwischen durch. Etwas bei dem ich nicht besonders viel nachdenken muss und etwas von dem ich mich einfach berieseln lassen kann.
Tja ich würde mal sagen da lag ich aber mal dermaßen falsch, denn irgendwo zwischen Seite 1 und Seite 30 saß ich schon heulend im Bett, was mich echt überrascht hat. Ich muss allerdings zugeben, dass ich ein Mensch bin der sehr nah am Wasser gebaut ist, also bedenkt das bitte falls ihr euch das Buch jemals anschaffen solltet.
Man sollte Bücher und natürlich auch Menschen einfach nicht nach dem Äußeren beurteilen.
Ja der Titel klingt sehr schnulzig, aber lasst euch davon nicht beeinflussen es steckt so viel mehr dahinter!

So aber worum geht es denn jetzt genau?
Ashlyn sitzt gerade im Zug auf dem Weg zu ihrem Vater, der die letzten Jahre alles war nur kein Vater und den sie eigentlich nicht wirklich kennt, und trifft dort auf einen Typen mit echt krassen blauen Augen (Ich erwähne das so genau, weil das im Buch mindesten 536374 mal zu lesen war ;D). Beide wissen sofort, dass sie sich wiedersehen wollen und verabreden ein Treffen in einer Bar, in der der Fremde, Mr Daniel Daniels (netter Name mal so ganz nebenbei) mit seiner Band auftritt. Und auch dort wird ihnen nur verdeutlicht, wie gut sie zusammen passen würden, doch bald darauf stellt sich heraus, dass das was sie füreinander empfinden nicht sein darf.
Immerhin liebt man seinen Lehrer nicht und ein Lehrer liebt seine Schülerin nicht.

Wie ich bereits sagte, steckt in diesem Buch natürlich noch viel mehr als nur die verbotene große Lovestory zwischen Lehrer und Schülerin. Es geht auch um Verluste, schreckliche Verluste die ich niemanden wünsche, die wir aber alle früher oder später erleiden werden und es geht um Shakespeare.
Genau richtig gehört! Shakespeare!
Ashlyn und Daniel unterhalten sich oft mithilfe von Zitaten aus den verschiedensten Büchern und auch Daniels Band trägt den wundervollen Namen "Romeo´s Quest".
Ich zeige euch was ich meine:

 »Zweifle an der Sonne Klarheit. Zweifle an der Sterne Licht. Zweif´l, ob lügen kann die Wahrheit. Nur an meiner Liebe nicht« S.33

Und das ist nur eines der vielen Zitate, die man als Leser zu erwarten hat.
Ebenso gut fand ich, dass die Kapitel abwechselnd aus der Sicht von Ashlyn und aus der Sicht von Daniel geschrieben wurden.
Einen kleinen Kritikpunkt habe ich aber dennoch, denn manchmal war der Schreibstil der Autorin zu gewollt, falls ihr versteht was ich meine. Es wirkte, als wolle die Autorin unbedingt zeigen, wie gut sie schreiben kann, wodurch es an manchen Stellen doch sehr aufgesetzt wirkte. Auch fand ich die Liebesgeschichte in diesem Buch hin und wieder viel zu kitschig für meinen Geschmack, aber das ist natürlich absolut Ansichtssache.
Ein wirklich gelungenes Buch mit überraschend viel Tiefgang, jedoch mit einigen Schwachstellen was den Schreibstil betrifft.


"Augustmarathon" Auch genannt der verzweifelte Versuch endlich mehr zu lesen!

Hello meine Lieben!
Ich habe bei der lieben Anna von Bibliobibula einen Post gelesen indem sie sich selbst eine Challenge gestellt hat!
Es geht darum vom 2. August bis zum 16. August einen Schreib- und Lesemarathon zu machen.
Die Ziele könnt ihr selbst bestimmen (Soweit ich das verstanden habe ;D)!


Weil mein SuB inzwischen Ausmaße annimmt die mich langsam wirklich beunruhigen bin ich natürlich sowas von dabei!
Bei den Ziele setzen bleibe ich aber lieber erst mal vorsichtig, immerhin kommt einem oft mal das Leben dazwischen und ich will am Ende nicht da sitzen und mich ärgern weil ich 7 Bücher nicht geschafft habe zu lesen, so und so viele Posts nicht fertig getippt habe oder eine bestimmte Anzahl an Wörtern nicht geschrieben habe.


Deshalb lautet meine magische Zahl dieses mal wohl 3!
Ich werde mindestens 3 Bücher lesen (Hoffentlich werden es mehr)!
Schreibe 3 Blogposts!
Und vielleicht ein paar Updates wie es läuft? Das weiß ich noch nicht...
Super wäre es jetzt wenn ich sagen würde, ich schreibe 3000 Wörter pro Tag aber Leute... ich muss auch echt mal hin und wieder schlafen. Also sage ich dahingehend am besten gar nichts und schaue wie es läuft!


Das hört sich für einige bestimmt  nach verdammt wenig an, aber ich habe nicht vor meine Ferien nur in der Wohnung zu verbringen! Es ist total schönes Wetter meine Lieben und das möchte ich genießen!
Wenn ihr Lust und Zeit habt macht doch auch einfach mit!


Und ich würde mal sagen Challenge accepted!

Rezension "Nächstes Jahr am selben Tag" Colleen Hoover

»Wenn du die Liebe findest, dann greifst du zu, verstehst du? Du packst sie mit beiden Händen und lässt sie nicht mehr los. Du kannst nicht einfach abhauen und denken, dass sie auf dich wartet, bis du vielleicht irgendwann bereit bist, dich festzulegen.« S. 201
Autor: Colleen Hoover
Erscheinungsjahr: 2017
Verlag: dtv
ISBN: 978-3-423-74025-8
Seiten: 376
Preis: 14,95 €
New York – Los Angeles, und dazwischen die große Liebe
Ausgerechnet am Abend, bevor sie von Los Angeles nach New York zieht, lernen sie sich kennen: die 18-jährige Fallon, Tochter eines bekannten Filmschauspielers, und der gleichaltrige Ben, der davon träumt, Schriftsteller zu werden. Beide verlieben sich auf den ersten Blick ineinander und verbringen die Stunden vor dem Abflug zusammen. Doch wie soll es weitergehen? Wollen sie sich wirklich auf eine Fernbeziehung einlassen und ihren Alltag nur halbherzig leben? Um das zu verhindern, beschließen die beiden, sich die nächsten fünf Jahr jedes Jahr am selben Novembertag zu treffen, dazwischen jedoch auf jeglichen Kontakt zu verzichten. Und wer weiß, vielleicht, so die Hoffnung, klappt es am Ende der fünf Jahre ja mit einem Happyend.
Doch fünf Jahre sind eine lange Zeit - und so kommt ihnen trotz aller intensiven Gefühle, die bei jedem Treffen der beiden hochkochen, ganz einfach das Leben dazwischen …

Ich bin wie immer ganz ehrlich.
Wenn dieses Buch nicht von Colleen Hoover wäre, hätte ich das Buch wahrscheinlich niemals, wirklich never ever gekauft!
Ernsthaft nicht, denn wenn wir mal ganz ehrlich zu uns sind...dieses Cover ist echt ziemlich hässlich und dermaßen kitschig, dass meine Zähne nur vom ansehen des Buches, bereits Karies im Endstadium bekommen.
 Im allgemeinen finde ich die Aufmachung des Buches nicht so toll, da gefällt mir die englische Ausgabe viel mehr. Der Titel klingt auch einfach viel besser.
"November 9" hört sich doch viel ansprechender an als "Nächstes Jahr am selben Tag" auch wenn natürlich beide Titel absolut mit dem Inhalt übereinstimmen. Leider ist der Klappentext jetzt auch nicht so geschrieben, dass ich aufschreien und sagen würde "Ja das kaufe ich mir jetzt sofort!"  
 Es klingt für mich einfach nach der typischen 0815 Lovestory die man schon 535735 mal gelesen hat.

Warum also habe ich das Buch also dennoch gekauft? Wieso das Geld dafür "aus dem Fenster schmeißen"?
Ganz einfach, weil es ein Buch von Colleen Hoover ist! Und ich vergöttere ihre Kreativität, ihren Schreibstil und ihre Fähigkeit mich jedes mal aufs neue total zu überraschen.
Und genau auf diese Überraschung habe ich auch die ganze Zeit gewartet. Als sie jedoch kam war ich natürlich wirklich überrascht, aber als ich dann genauer darüber nachgedacht habe war ich irgendwie ein bisschen enttäuscht. Die große Überraschung, die man bei Colleen Hoover eigentlich immer schon erwartet war dieses mal so dermaßen offensichtlich, dass ich gar nicht auf die Idee gekommen bin, dass das die Überraschung sein könnte.
Ich fand es einfach irgendwie ...unkreativ. Was aber nicht bedeutet, dass ich es schlecht fand, überhaupt nicht, es war bloß nicht so die mega krasse Überraschung die man von ihren anderen Büchern schon gewohnt ist.


Auch in diesem Buch verwendet die Autorin einen Sichtwechsel, sodass wir nicht nur Einblicke in die Gedankenwelt von Fallon bekommen sondern auch wissen, was Ben über das Ganze denkt. Ich weiß einige von uns mögen eben genau das nicht und haben damit Probleme, ich persönlich fand es jedoch gut auch mal zu lesen, was der männliche Protagonist von der Sache hält.

Bevor ich jetzt aber einfach weiter quatsche muss ich noch ganz schnell auf den Inhalt des Buches eingehen.
Fallon und Ben treffen sich zum ersten mal an dem letzten Tag den Fallon noch in Los Angeles verbringt und verstehen sich von der ersten Sekunde an super. Leider zieht Fallon am nächsten Tag um und so beschließen die beiden, sich jedes Jahr, fünf Jahre lang immer am selben Tag zu treffen.
Ob das so klappt oder ob da nicht doch etwas dazwischen kommt müsst ihr selbst lesen.


So. Die beiden treffen sich also immer einmal im Jahr und als Leser bekommen wir auch nicht mehr zu sehen als genau das. Wir lesen immer nur das, was passiert wenn die beiden sich treffen, was dazwischen passiert erfahren wir nur so nebenbei. Ob mir das so gefällt kann ich nicht sagen, denn einerseits hätte ich die Zeit bis zu ihren Treffen bestimmt immer nur überflogen aber andererseits hätte ich mir schon gewünscht ein bisschen mehr darüber zu lesen, was sonst in ihrem Leben geschieht. Ich glaube aber, dass ich dazu tendiere es gut zu finden, denn wahrscheinlich hätte es das Buch bloß in die Länge gezogen.
Man merkt ich bin etwas zwiegespalten was dieses Buch angeht. Einerseits bin ich nur so durch die Seiten geflogen, ich mochte den Schreibstil und ich mochte das Colleen Hoover in ihrem Buch über das Schreiben selbst und auch über das Lesen geschrieben hat. Ich mochte es wirklich. Aber dennoch bin ich ein wenig enttäuscht nicht nur von dem großen Knall den man bei ihr immer erwartet und der dieses mal verhältnismäßig klein war sondern auch vom Cover.



Ein gutes Buch was einen nur so durch die Seiten fliegen lässt, jedoch mit einigen Schwächen.
Ich bringe es aber einfach nicht übers Herz dem Buch weniger als 4 Sterne zu geben, aber es sind echt knappe 4 Sterne!

Die lieben Neuzugänge ... mal wieder!

Hello meine Lieben!
Heute wollte ich stolz meine neusten Schätze präsentieren die über die letzten paar Wochen bei mir einziehen durften und für die ich rein theoretisch gar keinen Platz mehr habe!
Jetzt, wo ich endlich mal wieder Zeit habe, mich in Seiten voller fantastischen Geschichten zu verlieren, sollte ich die Zeit auch nutzen!
Mit klick auf die jeweiligen Cover, gelangt ihr entweder auf die Seite der Verlage oder auf die Seite von Amazon und jetzt viel Spaß beim stöbern!


 


Ein paar der Bücher habe ich jetzt bereits gelesen und ich befürchte jetzt schon das "Morgen lieb ich dich für immer" von Jennifer L. Armentrout, dass schlechteste der Bücher ist, dass ich gekauft habe. Immerhin war es wirklich wirklich lang gezogen und anstrengend und einfach ... langweilig. Meine Rezension findet ihr hier.
Gerade lese ich ja noch "Nächstes Jahr am selben Tag" und finde es bisher eigentlich echt gut!
Aber bei Colleen Hoover ist das kein Wunder wie wir ja alle wissen.
Wie ihr sehen könnt, gehört auch "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" zu meinen Neuzugängen, denn ich habe.... und jetzt haltet euch alle fest oder setzt euch hin, weder das Buch noch den Film gelesen bzw. gesehen.
Ja ich weiß wie kann ich nur! Das Problem ist einfach, dass ich Bücher, die zu sehr gehypt sind einfach nicht lesen möchte, weil sie mich irgendwie nerven. Aber jetzt, da es ein bisschen stiller um das Buch geworden ist, wage auch ich mich mal dran und bin gespannt was mich so erwartet!


"Verliebt in Mr Daniels" und "Für immer Blue" sind so Bücher die seit einer Ewigkeit auf meiner Wunschliste standen, die ich mir aber nie gekauft habe. Aber vor einige Tagen war es so weit! Ich war einfach zu neugierig und habe sie mir einfach gekauft! Auch wenn die Thematik ähnlich scheint und ich ehrlich gesagt keine Ahnung habe, welches der beiden Bücher ich zuerst lesen soll, freue ich mich schon sehr darauf in die beiden Bücher einzutauchen.


Was ist denn bei euch die letzten Tage bzw. Wochen eingezogen?

Rezension "Morgen lieb ich dich für immer" Jennifer L. Armentrout

»Ich war wie eine weiße Leinwand, und das war eigentlich gar nicht schlimm, entschied ich in diesem Moment, weil das bedeutete, dass ich ... alles Mögliche sein konnte.
Aus mir konnte alles werden« S. 319

Autor: Jennifer L. Armentrout
Erscheinungsjahr: 2017
Verlag: cbt
ISBN: 978-3-570-31141-7
Seiten: 538
Preis:12,99€

Eine Liebe so groß wie die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft...

Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg – ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt …

Ich konnte mir bisher nicht vorstellen, dass ich einmal eine Rezension zu einem Buch von Jennifer L. Armentrout schreiben würde, in der ich sagen würde, dass mir das Buch nicht gefallen hat. Aber genau das wird heute anscheinend geschehen, denn ich kann euch sagen ich war selten so enttäuscht von einem Buch, wie ich es jetzt bin nachdem ich "Morgen lieb ich dich für immer" gelesen habe.
Ich meine an sich war das Buch nicht schlecht, aber eben halt auch nicht gut und irgendwie so gar nicht das, was ich von der Autorin gewohnt bin.


Aber zuerst einmal erzähl ich euch ein bisschen über den Inhalt.
Als Mallory nach einigen Jahren Privatunterricht, wieder eine öffentliche Highschool besucht, trifft sie auf jemanden, von dem sie glaubte, ihn nie wieder zu sehen. Nämlich Rider und das ist für beide etwas ganz besonderes, denn in ihrer Kindheit mussten sie gemeinsam Dinge durchstehen, die man selbst seinem schlimmsten Feind nicht wünschen würde. Wie beide mit dieser Situation umgehen, müsst ihr dann aber selbst lesen.

Es ist wirklich einfach so schade, dass ich das Buch einfach nicht mochte!
Immerhin ist es Jennifer L. Armentrout und sie gehört eigentlich zu meinen Queens wenn es um Bücher geht. Dieses mal jedoch, war das Buch eher ein Reinfall.
Nicht im Sinne von es war total schlecht, sondern eher im Sinne von es konnte mich nicht packen wie sonst, wenn ich ein Buch von dieser Autorin lese. Es hat mich schlicht und ergreifend total gelangweilt.
Möglicherweise liegt es auch einfach daran, dass das Buch viel zu viele Seiten hatte und es erst auf den letzten 150 Seiten anfing spannend zu werden. Was jetzt echt nicht das gelbe vom Ei ist, wenn man sich vorher schon durch etwa 400 Seiten gequält hat.
Auch mit den Protagonisten und allgemein mit vielen Charakteren kam ich nicht klar.
Die Nebencharaktere wurden meiner Meinung nach nicht genug beschrieben und die Protagonisten wurden nach einer gewissen Zeit irgendwie nervig.
Rider war mir die meiste Zeit einfach irgendwie zu perfekt, einfach der perfekte Freund. Nervig.
Und Mallory ... Ich finde es furchtbar das sagen zu müssen, weil ich mich dadurch auch schrecklich intolerant gegenüber ihren Problemen fühle, aber Mallory und ihre Probleme mit Menschen zu sprechen gingen mir auch auf die Nerven.
Was wirklich schrecklich ist, weil ich sie eigentlich sogar sehr gut verstehen kann, immerhin bin ich selbst kein Mensch, der gerne auf andere Menschen zu geht und ich hasse Präsentationen vor der Klasse etc.
Es wäre wirklich wirklich viel besser gewesen, hätte das Buch etwa 200 Seiten weniger gehabt. Denn dadurch, dass das Buch so viele Seiten hatte, hat es sich unendlich lang gezogen und wurde sehr langweilig, was dazu geführt hat, dass ich als Leser das Buch jederzeit aus der Hand legen konnte. Ich wurde nicht gefesselt, es hat mich nicht interessiert was mit den Charakteren geschieht.
Die Charaktere hätten alle sterben können und es hätte mich wahrscheinlich einfach nicht gejuckt. Punkt. Aus. Ende.

Leider keine Empfehlung von mir. Das Buch ist einfach viel zu lang und auch mit den Protagonisten kam ich nicht klar.



Staubfänger im Regal die man aber trotzdem einfach nicht abgeben kann!


Hallihallo meine Lieben!
Heute wollte ich mal ein bisschen mit euch über Bücher quatschen, die bei mir einfach nur herum liegen und das obwohl ich sie so unbedingt haben wollte! Die ich UNBEDINGT lesen wollte!
Bei denen ich mir sicher war, dass ich sie lesen und lieben werde ...
Die jetzt aber doch nur bei mir herum liegen und Platz weg nehmen.
Und bei denen ich mir jetzt inzwischen nur noch denke...
Bei manchen Büchern weiß ich sogar, dass ich sie niemals lesen werde, weil sie mich inzwischen einfach nicht mehr interessieren...
Bei manch anderen denke ich mir "Irgendwann vielleicht"
Dennoch ist es irgendwie schade, dass sie bei mir einfach nur herum stehen.
Und der Berg an Büchern den ich einfach noch nicht gelesen habe frustriert mich schrecklich! Aber wegschmeißen? NIEMALS!!!!!!!!
Manche Bücher interessieren mich wirklich, aber trotzdem greife ich einfach nie nach ihnen und kaufe mir stattdessen viel lieber neue.
Aber ich denke das kennen wir alle!
Heute wollte ich euch ein paar dieser Bücher einfach mal vorstellen!







Nehmen wir zum Beispiel mal "Stolz und Vorurteil" von Jane Austen. Dieses Buch habe ich bereits mehr als nur einmal angefangen und es trotzdem immer wieder abgebrochen. Ich kann nicht mal genau sagen wieso, denn eigentlich gefällt mir das Buch richtig gut und ich bin auch mega glücklich, diese schöne Ausgabe von "Stolz und Vorurteil" zu besitzen.

"Herz in Scherben" von Kathrin Lange ist auch so eine Sache. Den ersten Teil dieser Trilogie habe ich geliebt und er gehört sogar zu meinen liebsten Bücher, trotzdem schaffe ich es nicht, den zweiten Teil anzufangen ... und ich verstehe einfach nicht WIESO ICH ES EINFACH NICHT LESE!!!!!


Bei "Mein Sommer nebenan" von Huntley Fitzpatrick, "Delirium" von Lauren Oliver und bei "Flirt mit Nerd" von Leah Rae Miller ist das was andres, denn da ist mir völlig klar, das ich diese Bücher höchstwahrscheinlich nicht mehr aufschlagen werde, weil sie mich einfach überhaupt nicht mehr interessieren. Inzwischen, nehmen sie einfach nur noch Platz weg, dennoch stehen sie bei mir im Regal rum. Wahrscheinlich, weil ich einfach viel zu faul bin, nach einer Möglichkeit zu suchen, um sie los zu werden und ich es niemals übers Herz bringen würde, sie einfach wegzuschmeißen.
Wie sieht es bei euch aus? habt ihr auch irgendwelche Bücher, die bei euch einfach nur herum stehen?

Rezension "Vergessene Kinder" Luna Darko

Autor: Luna Darko
Erscheinungsjahr: 2017
ISBN: 978-3-96096-002-7
Seiten: 192
Preis:12,00€

Pias Entschluss steht fest: In der Nacht vor ihrem 18. Geburtstag wird sie ihrem besten Freund Momo folgen und sich umbringen. Man kann ja doch nur die Farbe der Scheiße ändern, in der man sitzt.
Doch dann lernt sie Tom kennen, der so ganz anders ist als alle anderen, die sich bloß an Oberflächlichkeiten festklammern; und sie fangen an zu reden – über das Leben, übers Sterben, über ihre verloren gegangenen Träume. Und zum ersten Mal überhaupt hat Pia das Gefühl, sich nicht verstellen zu müssen, einfach sie selbst sein zu können. Aber wer ist sie überhaupt? Hat sie sich nicht schon lange verloren hinter ihrer undurchdringlichen Fassade?

Weil die Aufmachung dieses Buches einfach so wunderschön ist, fange ich heute einfach mal damit an!
Sobald man das Buch aufschlägt findet man die verschiedensten Zeichnungen, Bilder und Schriften. Man könnte jetzt natürlich denken, das eben genau das mega störend ist, ich selbst fand es aber super! Die Zeichnungen und Bilder haben im Buch nicht gestört, sondern haben es verschönert und haben mich dazu gebracht unbedingt weiter lesen zu wollen, damit ich mir die nächste Zeichnung und das nächste Bild ansehen konnte und auch die wechselnde Schrift fand ich persönlich überhaupt nicht störend, denn immer wenn die Schrift gewechselt wurde, wusste man als Leser, man liest die aufgeschriebenen Gedanken der Protagonistin. Eine Art Tagebuch sozusagen!
Damit ihr wisst was ich meine gebe ich euch mal einen kleinen Einblick (Aber echt nur einen kleinen!)
So nachdem ich jetzt genug über die Aufmachung geschwärmt habe, kommen wir zum wichtigen Teil! Dem Inhalt!
Nachdem Pias bester Freund sich umgebracht hat, beschließt sie es ihm gleichzutun und der Welt ebenfalls Ade zu sagen. Immerhin ist ihr Leben kompletter Mist und sie weiß selbst schon längst nicht mehr wer sie eigentlich ist und was die Zukunft für sie bereit hält. Kurz gesagt alles ist sch... doch dann lernt sie Tom kennen und ihr Entschluss ihrem Leben ein Ende zu setzen gerät ins wanken.
An sich hört sich das alles doch super an und auf gewisse Art und Weise war es das auch. Trotzdem hat mir etwas gefehlt. Der Schreibstil der Autorin war wirklich gut (Mein Buch quillt über von Post-Ist, dass spricht ja schon für sich), dennoch kann ich dem Buch keine gute Bewertung geben.
Warum? Einfach weil es irgendwie kaum Handlung gab. Alles drehte sich um die Gespräche die Pia und Tom miteinander führen oder um Pias Gedanken, die sie schriftlich in einer Art Tagebuch festgehalten hat und die man durch das ganze Buch verstreut immer wieder lesen konnte. An und für sich ist das ja auch gut. Nicht mehr gut wird es erst dann, wenn es nichts anderes mehr gibt. Keine Handlung. Nichts.
Das einzige was die Protagonisten außer reden getan haben, war irgendwelche Drogen einzuwerfen und auf einem Trip sein. Was wirklich alles ist nur nicht "cool". Mit dem Thema Drogen wird hier viel zu leichtfertig umgegangen meiner Meinung nach und das ärgert mich!
Alles in allem mochte ich zwar den Schreibstil, doch mir fehlte Handlung und das ewige Drogen nehmen und rumgejammere ging mir schlussendlich doch eher auf die Nerven.
Jetzt noch ein letztes Zitat ...
Toller Schreibstil aber viel zu wenig Handlung! Eventuell könnte das Buch auch triggern, wenn ihr also empfindlich seid, was die Themen Depressionen, Suizid und Drogen angeht solltet ihr das Buch vielleicht lieber doch nicht lesen.