Staubfänger im Regal die man aber trotzdem einfach nicht abgeben kann!


Hallihallo meine Lieben!
Heute wollte ich mal ein bisschen mit euch über Bücher quatschen, die bei mir einfach nur herum liegen und das obwohl ich sie so unbedingt haben wollte! Die ich UNBEDINGT lesen wollte!
Bei denen ich mir sicher war, dass ich sie lesen und lieben werde ...
Die jetzt aber doch nur bei mir herum liegen und Platz weg nehmen.
Und bei denen ich mir jetzt inzwischen nur noch denke...
Bei manchen Büchern weiß ich sogar, dass ich sie niemals lesen werde, weil sie mich inzwischen einfach nicht mehr interessieren...
Bei manch anderen denke ich mir "Irgendwann vielleicht"
Dennoch ist es irgendwie schade, dass sie bei mir einfach nur herum stehen.
Und der Berg an Büchern den ich einfach noch nicht gelesen habe frustriert mich schrecklich! Aber wegschmeißen? NIEMALS!!!!!!!!
Manche Bücher interessieren mich wirklich, aber trotzdem greife ich einfach nie nach ihnen und kaufe mir stattdessen viel lieber neue.
Aber ich denke das kennen wir alle!
Heute wollte ich euch ein paar dieser Bücher einfach mal vorstellen!







Nehmen wir zum Beispiel mal "Stolz und Vorurteil" von Jane Austen. Dieses Buch habe ich bereits mehr als nur einmal angefangen und es trotzdem immer wieder abgebrochen. Ich kann nicht mal genau sagen wieso, denn eigentlich gefällt mir das Buch richtig gut und ich bin auch mega glücklich, diese schöne Ausgabe von "Stolz und Vorurteil" zu besitzen.

"Herz in Scherben" von Kathrin Lange ist auch so eine Sache. Den ersten Teil dieser Trilogie habe ich geliebt und er gehört sogar zu meinen liebsten Bücher, trotzdem schaffe ich es nicht, den zweiten Teil anzufangen ... und ich verstehe einfach nicht WIESO ICH ES EINFACH NICHT LESE!!!!!


Bei "Mein Sommer nebenan" von Huntley Fitzpatrick, "Delirium" von Lauren Oliver und bei "Flirt mit Nerd" von Leah Rae Miller ist das was andres, denn da ist mir völlig klar, das ich diese Bücher höchstwahrscheinlich nicht mehr aufschlagen werde, weil sie mich einfach überhaupt nicht mehr interessieren. Inzwischen, nehmen sie einfach nur noch Platz weg, dennoch stehen sie bei mir im Regal rum. Wahrscheinlich, weil ich einfach viel zu faul bin, nach einer Möglichkeit zu suchen, um sie los zu werden und ich es niemals übers Herz bringen würde, sie einfach wegzuschmeißen.
Wie sieht es bei euch aus? habt ihr auch irgendwelche Bücher, die bei euch einfach nur herum stehen?

Rezension "Vergessene Kinder" Luna Darko

Autor: Luna Darko
Erscheinungsjahr: 2017
ISBN: 978-3-96096-002-7
Seiten: 192
Preis:12,00€

Pias Entschluss steht fest: In der Nacht vor ihrem 18. Geburtstag wird sie ihrem besten Freund Momo folgen und sich umbringen. Man kann ja doch nur die Farbe der Scheiße ändern, in der man sitzt.
Doch dann lernt sie Tom kennen, der so ganz anders ist als alle anderen, die sich bloß an Oberflächlichkeiten festklammern; und sie fangen an zu reden – über das Leben, übers Sterben, über ihre verloren gegangenen Träume. Und zum ersten Mal überhaupt hat Pia das Gefühl, sich nicht verstellen zu müssen, einfach sie selbst sein zu können. Aber wer ist sie überhaupt? Hat sie sich nicht schon lange verloren hinter ihrer undurchdringlichen Fassade?

Weil die Aufmachung dieses Buches einfach so wunderschön ist, fange ich heute einfach mal damit an!
Sobald man das Buch aufschlägt findet man die verschiedensten Zeichnungen, Bilder und Schriften. Man könnte jetzt natürlich denken, das eben genau das mega störend ist, ich selbst fand es aber super! Die Zeichnungen und Bilder haben im Buch nicht gestört, sondern haben es verschönert und haben mich dazu gebracht unbedingt weiter lesen zu wollen, damit ich mir die nächste Zeichnung und das nächste Bild ansehen konnte und auch die wechselnde Schrift fand ich persönlich überhaupt nicht störend, denn immer wenn die Schrift gewechselt wurde, wusste man als Leser, man liest die aufgeschriebenen Gedanken der Protagonistin. Eine Art Tagebuch sozusagen!
Damit ihr wisst was ich meine gebe ich euch mal einen kleinen Einblick (Aber echt nur einen kleinen!)
So nachdem ich jetzt genug über die Aufmachung geschwärmt habe, kommen wir zum wichtigen Teil! Dem Inhalt!
Nachdem Pias bester Freund sich umgebracht hat, beschließt sie es ihm gleichzutun und der Welt ebenfalls Ade zu sagen. Immerhin ist ihr Leben kompletter Mist und sie weiß selbst schon längst nicht mehr wer sie eigentlich ist und was die Zukunft für sie bereit hält. Kurz gesagt alles ist sch... doch dann lernt sie Tom kennen und ihr Entschluss ihrem Leben ein Ende zu setzen gerät ins wanken.
An sich hört sich das alles doch super an und auf gewisse Art und Weise war es das auch. Trotzdem hat mir etwas gefehlt. Der Schreibstil der Autorin war wirklich gut (Mein Buch quillt über von Post-Ist, dass spricht ja schon für sich), dennoch kann ich dem Buch keine gute Bewertung geben.
Warum? Einfach weil es irgendwie kaum Handlung gab. Alles drehte sich um die Gespräche die Pia und Tom miteinander führen oder um Pias Gedanken, die sie schriftlich in einer Art Tagebuch festgehalten hat und die man durch das ganze Buch verstreut immer wieder lesen konnte. An und für sich ist das ja auch gut. Nicht mehr gut wird es erst dann, wenn es nichts anderes mehr gibt. Keine Handlung. Nichts.
Das einzige was die Protagonisten außer reden getan haben, war irgendwelche Drogen einzuwerfen und auf einem Trip sein. Was wirklich alles ist nur nicht "cool". Mit dem Thema Drogen wird hier viel zu leichtfertig umgegangen meiner Meinung nach und das ärgert mich!
Alles in allem mochte ich zwar den Schreibstil, doch mir fehlte Handlung und das ewige Drogen nehmen und rumgejammere ging mir schlussendlich doch eher auf die Nerven.
Jetzt noch ein letztes Zitat ...
Toller Schreibstil aber viel zu wenig Handlung! Eventuell könnte das Buch auch triggern, wenn ihr also empfindlich seid, was die Themen Depressionen, Suizid und Drogen angeht solltet ihr das Buch vielleicht lieber doch nicht lesen. 












Rezension "Finding Audrey" Sophie Kinsella


Autor: Sophie Kinsella
Erscheinungsjahr: 2015
Verlag: Doubleday Childrens
ISBN: 978-0857534583
Seiten: 288
Preis: 15,99€

Audrey can't leave the house. She can't even take off her dark glasses inside the house.

Then her brother's friend Linus stumbles into her life. With his friendly, orange-slice smile and his funny notes, he starts to entice Audrey out again - well, Starbucks is a start. And with Linus at her side, Audrey feels like she can do the things she'd thought were too scary. Suddenly, finding her way back to the real world seems achievable.

Be prepared to laugh, dream and hope with Audrey as she learns that even when you feel like you have lost yourself, love can still find you . . .

Das gute Stück habe ich damals im Urlaub vor etwa zwei Jahren schon einmal gelesen und weiß noch, dass ich das Buch unheimlich gut fand. Das war leider aber auch schon alles. Weshalb ich vor ein paar Tagen den phänomenalen Entschluss fasste, das Buch einfach noch mal zu lesen!
Und hier sind wir auch schon! Also höre ich jetzt am besten auf um den heißen Brei zu reden und lege los!
Der Start in das Buch gestaltete sich ein wenig schwierig, weil man einfach so in die Geschichte geschmissen wird und sich als Leser erst einmal orientieren muss, wer spricht und handelt, was gerade geschieht und wo das Ganze überhaupt stattfindet. Nachdem man jedoch die Anfangsschwierigkeiten überwunden hat, lässt sich das Buch überraschend leicht lesen (Überraschend, weil ich keine Probleme hatte, das Englisch zu verstehen, da es sich um ein recht "einfaches" Englisch gehandelt hat). Außerdem liebe ich den Humor von Sophie Kinsella.
Ständig ist man mit den verrücktesten Situationen konfrontiert gewesen und die Charaktere besonders Audrey und ihr Bruder Frank waren mit dem Konzept von Sarkasmus gut vertraut, sodass auch viele der Dialoge ziemlich witzig waren.
Interessant fand ich aber auch, dass man die ganze Zeit weiß, dass etwas geschehen sein muss, weshalb Audrey so ist, wie sie eben ist, man aber die ganze Zeit nicht weiß was eigentlich passiert ist (Huch so viel "ist" in einem Satz)
Ich liebe auch Audreys Mutter mit ihren verrückten Ideen und Meinungen zu bestimmten Themen, auch wenn ich sagen muss, dass es doch ein Stück weit übertrieben war.
Oh beinahe hätte ich Linus vergessen!
Ehrlich gesagt, habe ich während des Lesens die ganze Zeit darauf gewartet, dass Linus und Audrey wieder zusammen treffen, weil ich es einfach so spannend fand, wie Linus mit Audreys Eigenarten umgeht und versucht eine Freundschaft zu ihr aufzubauen ...oder vielleicht sogar mehr? Ich sage nichts...
Alles in allem, waren die Charaktere und zwar jeder auf seine eigene Art besonders. Und das Buch war etwas, was man sich durchaus mal ansehen kann, aber eben halt nicht muss.



Ein schönes Buch für zwischendurch mit ziemlich witzigen Dialogen und einer menge Sarkasmus!

Buchverfilmung "Engelsnacht" Lauren Kate/ Wird es das neue "Twilight"?




Hello meine Lieben!
Es gibt Neuigkeiten!
Lauren Kate´s Buch soll verfilmt werden! Falls ihr jetzt gerade komplett auf dem Schlauch steht und euch fragt "Hä wer?" Dann gehe ich jetzt noch einmal kurz auf ihr Werk ein!

Autor: Lauren Kate
Erscheinungsjahr: 2012
Verlag: cbt
ISBN: 978-3-570-30840-0
Seiten: 448
Preis: 8,99€



Unheilvoll und schicksalhaft: die Geschichte einer Liebe durch die Jahrhunderte

Lucinda ist 17 und den ersten Tag auf dem Internat, als sie ihn sieht: Daniel Grigori, den unglaublich attraktiven Jungen, von dem sie sicher ist, dass sie ihm schon einmal begegnet ist. Daniel jedoch behauptet, sie nicht zu kennen – er scheint sie sogar zu hassen und weicht ihr aus, wo immer er kann. Doch immer wenn Luce etwas Schlimmes widerfährt, ist er zur Stelle. Mehrfach rettet er ihr Leben. Allmählich kommen die beiden sich näher, und da erst erfährt Luce, welches Geheimnis sie beide umgibt: Daniel ist ein gefallener Engel, dazu verdammt, für immer auf der Erde umherzuwandern. Luce aber ist dazu verdammt, alle siebzehn Jahre wiedergeboren zu werden, sich jedes Mal aufs Neue unsterblich in Daniel zu verlieben – und den Tod zu finden, sobald sie sich näherkommen …




Das ist das Buch ... Ich habe es vor Jahren gelesen, locker ist das jetzt schon 4 Jahre her ... und damals habe ich dieses Buch bzw. eigentlich die Buchreihe ehrlich und wahrhaft heiß und innig geliebt! Ich werde jetzt nicht näher darauf eingehen, da ich plane, dass Buch noch einmal zu lesen und zu rezensieren. Was ich heute eigentlich besprechen wollte, ist die für mich doch sehr überraschende Nachricht, dass eben jenes Buch verfilmt wird!
Ich bin nicht sicher, ob mir das gefällt... Buchverfilmungen sind ja immer so eine Sache ... Und der Trailer gibt meiner Meinung nach viel zu viel preis! Aber schaut erst mal selbst!







Und wie fandet ihr den Trailer?
Ich persönlich habe mir Luce immer vollkommen anders vorgestellt. Vor allem mit kurzen Haaren!
Aber wahrscheinlich hat man sich eher an den Covern der Bücher orientiert...
Hoffentlich wird es nicht das zweite "Twilight" oder "Chroniken der Unterwelt" 2.0.
Ich bin auf jeden Fall neugierig und werde mir den Film ansehen! 





Über das quasi nicht vorhandene Leben einer Abiturientin. Ein Leben zwischen Faust und Proteinbiosynthese!




Hallo meine Lieben!
Vielleicht ist es einigen aufgefallen, dass ich (mal wieder) kein Lebenszeichen von mir gegeben habe, aber ich kann euch beruhigen, ich wurde weder entführt noch bin ich tot!
Ich stecke derzeitig jedoch noch mitten im Abi und dachte mir irgendwann einfach "Hey wieso teilst du nicht mal dein Leid? Vielleicht gibt es da draußen ja ein paar Leute, die genau wissen, was du gerade durch machst!"
Und hier sind wir! Jetzt kommen wir mal zur ungeschminkten Wahrheit (Ein bisschen überdramatisiert vielleicht) Okay nein bitte nehmt das hier alles nicht all zu Ernst, denn:
a) Ist hier alles total überspitzt dargestellt
b) Sind das hier allein meine persönlichen Erfahrungen
und
c) Leute nehmt es mit Humor (Galgenhumor ist das Einzige was euch vorm Wahnsinn noch schützt haha)

Über das Leben einer Abiturientin einige Monate vor den wichtigen Prüfungen...
So langsam geht es in die heiße Phase und du hast das Gefühl, dass alle Lehrer plötzlich der Meinung sind, dein Leben sei dem Ende nah, nur weil du drei Monaten vor den Prüfungen immer noch nicht angefangen hast zu lernen.
Sie alle predigen dir, wie wichtig es doch ist, rechtzeitig anzufangen und scheuen auch nicht davor tausende von Hyperbeln zu verwenden, damit auch der letzte Idiot endlich kapiert, dass man VERDAMMTER MIST ENDLICH ANFANGEN SOLLTE ZU LERNEN.
Inzwischen bist du, so kurz vor dem nahe stehenden Ende deines Lebens, irgendwo zwischen den Stadien "Boha ja Mann ich hab´s ja kapiert" und "Oh mein Gott ich werde so verkacken!". Denn immerhin geben alle Lehrer dir das Gefühl, die Abiturprüfung sei vergleichbar mit dem Weltuntergang! 
Und inzwischen, als Mensch mit einem tatsächlich funktionierenden Gehirn, ist auch dir klar geworden, dass du vielleicht tatsächlich mal anfangen solltest zu lernen. Und das hast du dir auch fest vorgenommen! In deinem Kalender hast du mindestens drei Lerntreffen in der Woche festgeschrieben und Leute gefunden mit denen du zusammen lernen kannst. Du bist bereit dich auf das Abi vorzubereiten, aber... ...  Du hast die Lehrer nicht mit eingeplant, die der Meinung sind, genau jetzt, so kurz vorm Abi, müsse ein Jeder eine Präsentation hier, ein Essay dort und eine Analyse hier abgeben.
Und das in JEDEM Fach!
 Denn immerhin ist das Fach, dass sie unterrichten natürlich das absolut wichtigste und während du versuchst zu erklären, dass du das alles unmöglich schaffen kannst, da du sowohl in Deutsch eine Analyse abzugeben hast, in Sozialwissenschaften einen Vortrag halten musst, in Mathe Aufgabe 3 bis 2334 machen musst und jetzt unmöglich noch die Verwendung von Lebensmittelfarbstoffen früher und heute sowie die Namen und E-Nummern als auch die Veränderung der verwendeten Stoffe und deren Deklarationspflicht und dadurch entstehende Probleme heraus arbeiten kannst, zeigen sie dir wie unfassbar wenig sie das juckt. Denn du als Abiturient hast ja natürlich unfassbar viel Freizeit nachdem du gegen fünf Uhr endlich von der Schule gekommen bist, zu der du gegen kurz vor sieben aufgebrochen bist , da du natürlich auch noch die nullte Stunde hattest, die um 7.25 Uhr beginnt!
Ah ja die nullte Stunde, wie ich sie liebe! Ehrlich!
Morgens wenn es noch dunkel ist zur Schule zu gehen und die Stille im Unterricht zu genießen, da natürlich noch niemand um diese Uhrzeit dazu fähig ist, auch wirklich am Unterricht teilzunehmen und es einige gar nicht erst in den Unterricht geschafft haben. Was möglicherweise daran liegen könnte, dass jeder bis 2 Uhr am morgen an der Mathe Aufgabe 2333 festgehangen hat? Man weiß es nicht... 
Wo waren wir?
Ach ja während du also nachdem du von der Schule gekommen bist, dich an deine frisch aufbekommenen Hausaufgaben machst, von denen du weißt, dass du niemals auch nur die Hälfte erledigen kannst, fragst du dich, wann du eigentlich anfangen sollst wirklich für´s Abitur zu lernen. Also schiebst das wirkliche Lernen immer weiter auf. Sonst würdest du nämlich alle anderen Aufgaben nicht auch noch machen können, denn du kannst dem Berg an Aufgaben quasi sekündlich beim wachsen beobachten.
Das geht dann einige Wochen bis...

Es nur noch einige Wochen bis zu den Abiturprüfungen sind ...
UND DU IMMER NOCH NICHT ANGEFANGEN HAST ZU LERNEN!
Inzwischen bist du wahrscheinlich schon halb wahnsinnig geworden und fragst dich, ob das Arbeitsamt um die Ecke dir nicht doch helfen könnte. Doch die Ferien sind in Sicht und du hoffst, dass zwei Wochen reichen, um den Stoff von vier Fächern, von zwei Jahren, in dein Hirn herein zu knallen. Schüler meiner Stufe nennen diese Technik liebevoll das "Bulimie-lernen" (ACHTUNG KÖNNTE TRIGGERN)  
Diese Technik wurde von uns über die Jahre perfektioniert, denn anders scheint der Berg an Aufgaben nicht zu schaffen zu sein. Es funktioniert wie folgt:
Ein bis zwei Tage vor einer Klausur, knallst du alles was du dafür wissen musst in dein Gehirn herein, du frisst es also hinein, nur um dann, zwei Tage später, alles auf den Klausurbogen zu brechen und das dann auch möglichst schnell, da du während der Klausur die ganze Zeit befürchtest du könntest alles wieder vergessen, was auch durchaus vorkommen kann. Und bereits zwei Tage später stellst du fest, dass du alles, wirklich ALLES wieder vergessen hast.
Gut darüber ob das, was wir in der Schule lernen, tatsächlich irgendwann mal von nutzen ist, kann ich noch nichts sagen, aber ich wage zu bezweifeln, dass ich in meiner Zukunft jemals wieder Integrale beherrschen muss oder wissen muss wie ich den Wendepunkt einer Funktion berechne. Ich wage zu behaupten, dass ich das meiste von dem was ich gelernt habe, niemals wieder brauchen werde und falls doch werde ich es wahrscheinlich sowieso wieder vergessen haben und müsste es neu lernen.  
Es sind also Ferien, also für andere aber für dich nicht.
Während alle anderen also ihre Freizeit genießen travelst du irgendwo zwischen Bibliothek und irgendeinem anderen Lerntreffen hin und her. Deine anderen Freunde müssen inzwischen schon Termine mit dir machen um mit dir telefonieren zu können und einige denken wahrscheinlich schon du seiest tot oder entführt worden (An dieser Stelle...Grüße an eine Freundin! Lebe noch!).

Und dann ist es soweit. Die Woche bzw. Wochen der Abiturprüfungen... 
Diese Zeit ist wahrlich schwer zu beschreiben ... bei mir ist gerade Freitag und ich habe alle drei Klausuren hinter mich gebracht. Die Nervosität hat mich halb verrückt gemacht und ich übertreibe auch nicht wenn ich sage, man schwankt die ganze Zeit zwischen Hysterie, Panik und halben Heulkrampf... (Vielleicht war es auch nur bei mir so).
Was ich aber sagen kann ist, dass das Gefühl alle schriftlichen Prüfungen hinter sich zu haben vergleichbar ist wie Weinachten, Geburtstag, Urlaub und Weltwunder zusammen!  Es lohnt sich also durchzuhalten!
Ich weiß die Lehrer sagen alle, dass Abitur ist ja so anders als alle bisherigen Klausuren, denn immerhin ist es das Abitur! Aber Leute es sind ganz normale Klausuren. Einfach nur Klausuren, für die man einfach mehr lernen muss. Ihr packt das schon!
Was mich angeht ... Mir steht noch eine mündliche Prüfung bevor und vielleicht eine Nachprüfung? Ich weiß es nicht, ich werde es sehen.
Aber eines möchte ich noch los werden, auch wenn das Abitur echt wirklich kein Zuckerschlecken ist, ich bin trotzdem dankbar, denn immerhin habe ich viele neue Freunde gewonnen und habe mich weiterentwickelt. Wenn ich zurück denke, an den Menschen der ich vor zwei Jahren war, kann ich mit stolz sagen, dass ich ein kleines Stück erwachsener geworden bin und mich weiterentwickelt und verändert habe. Und natürlich möchte ich noch anmerken, dass nicht alle Lehrer so verrückt sind, wie die, die ich oben beschrieben habe.
Ich möchte mich noch kurz bedanken, auch wenn ich weiß, dass niemand der genannten Personen, dass hier jemals lesen wird.
Ich hatte eine unfassbar gute Deutschlehrerin, welche zu einem großen Vorbild für mich geworden ist, eine Französischlehrerin, die mir trotz meiner Abneigung gegen dieses Fach, die Sprache doch ein Stück näher gebracht hat und zwei Englischlehrer die ich echt lieb gewonnen habe. Und auch eine Nachhilfelehrerin, die mir geholfen hat aus einer 5 eine 2 plus zu machen! (Da seht ihr es alles ist möglich!)
Ich hatte einen Bio und Reli Lehrer der es geschafft hat mich dazu zu bringen mich mit Religion zu beschäftigen und auseinander zu setzen, auch wenn ich immer noch nicht an Gott glauben mag (aber das ist nur meine persönliche Einstellung)  und er hat es geschafft, dass ich meine absolute Unfähigkeit im Fach Biologie halbwegs überwunden habe und wirklich alles versuche um meine Wissensdefizite in diesem Fach aufzuarbeiten (Man will ja auch keinen enttäuschen ;D).
Und das war auch schon das Schlusswort. Natürlich könnte ich wahrscheinlich noch ewig weiter schreiben, denn es ist noch längst nicht alles gesagt, aber ich befürchte, wenn ich noch mehr schreiben würde, würde das den Rahmen sprengen.
Was sind eure Erfahrungen bezüglich diesem Thema?